- Veröffentlichung
- 08.03.2010
- Autor
- Jalex
- Name
- Landesliga Gruppe 3
- Area name
- Niederrhein
- Federation
- Fußballverband Niederrhein e.V.
Zittersieg
- Aufstellung Heim
- Eckl - Golembiewski, Werner, Kandziora,
- Markota, Cibis, Cifdalöz, Seggio,
- Terwiel, Buttenbruch, Jablonski
- Aufstellung Gast
- Fertykowski - Fröhlich, Balke, Claus,
- Washeim, Mehmeti, Adams, Ortstadt
- Saljiji, Baloglu, Dogan
- Torschützen Heim
- 1:0 Erdem Saglam (80.)
- 2:0 Torsten Jablonski (87.)
- Torschützen Gast
- 2:1 Kevin Bodden
Erdem Saglam und Torsten Jablonski schießen Adler zum Zittersieg.
Nach 87 Minuten war das Spiel mit dem Treffer zum 2:0 eigentlich entschieden, doch der Schiedsrichter und Nachlässigkeiten in der Hintermannschaft machten die Partie nochmal zur Zitterpartie.
Mit Gino Seggio hätte heute aber ein ganz anderer zum Held des Spieles avancieren können. Unheimlich präsent auf dem Platz und mit vielen Laufwegen, heute aber wenig Glück im Abschluss.
Die erste riesen Chance nach gut 11 Minuten, Jablonski schickt Seggio, der den Ball aber nicht am Torwart vorbei bringen kann. Zehn Minuten später erneut Seggio, der sich den Ball selber zurecht legt und aus 16 Metern das Tor nur knapp verfehlt. Und es ging weiter im 10 Minuten Takt, diesmal Flankte Dennis Terwiel von der Außenseite, natürlich auf Gino Sergio. Doch auch hier kein Glück im Abschluss, Seggio steht goldrichtig, doch der Ball verspringt unglücklich.
Kurz zuvor hatte der SV Adler eine Schrecksekunde zu überstehen, als ein Treffer der Gäste wegen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde. Strittig, da der Schütze selber nicht in Abseitsposition schien.
Eine Führung für Lintfort wäre vielleicht regulär aber sicher nicht verdient gewesen, denn eine klare Chancenüberlegenheit für Adler belegten weitere Möglichkeiten durch Julian Markota (38.) und Dennis Terwiel (43.).
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte, die nächste strittige Abseitsentscheidung. Der Schiedsrichter entschied zunächst auf Handelfmeter für den SV Adler, doch der Assistent sah zuvor eine Abseitsstellung. Ausgleichende Gerechtigkeit? Auch hier schien der Assistent falsch zu liegen. Das Video auf Adler TV bringt hoffentlich Klarheit.
Tief durchatmen hieß es dann in der 58. Minute, da versiebten die Gäste gleich zwei riesen Dinger, Eckl und Cifdalöz können in letzter Sekunde retten. In der 65.Minute die nächste Großchance durch Gino Seggio, diesmal setzte er den Ball im Anschluss einer Ecke an den Außenpfosten.
Bei einem weiteren Abseitstreffer (75.) der Gäste ist die Sachlage diesmal eindeutig und gibt wenig Anlass zu diskutieren.
Noch weniger zu diskutieren gab es dann beim verdienten Führungstreffer für den SV Adler (80.). Erdem Saglam mit einem Kunstschuss aus spitzem Winkel. Hier zeigte Trainer Achim Mawich ein goldenes Händchen bei seiner Einwechselung.
Sieben Minuten später schien dann alles klar zu sein. Ein Blitzsauberer Konter des SVA, Seggio schickt Dennis Terwiel, der spielt in die Mitte auf den freistehenden Jablonski – 2:0!
Doch nur zwei Zeigerumdrehungen später verkürzten die Gäste auf 2:1. Jetzt wurde es die besagte Zitterpartie. Zu allem Überfluss sah Dennis Terwiel in der Schlussminute wegen angeblichen Zeitspiels noch die Gelb Rote Karte. Nach 95 Minuten hatte dann auch Schiedsrichter Bastian Lang genug gesehen und beendete die Begegnung zum letztendlich verdienten Heimsieg.
Noch ein kurzer Hinweis zum abgebrochenden Spiel bei Sterkrade 06/07. Das Wiederholungspiel ist für den 21. April um 19 Uhr angesetzt worden.
Gelbe Karten:
Julian Markota (17.)
Michael Kandziora (23.)
Dennis Terwiel (53.)
(66.) Sercan Baloglu
Dennis Terwiel – Zeitspiel (90.)
Gino Seggio (90.+1)
Sven Zeitler (90.+3)
Schiedsrichter:
Bastian Lang, Frank Koener, David Bach
Zuschauer: 120
Mit freundlicher Genehmigung von adler-osterfeld.net



