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Verein
Hammer SC 2008
Veröffentlichung
31.03.2010
Autor
PeSch

Vorspiel zum 22. Spieltag (Nachholspiel)

Hammer SC 2008

Nach einer 2:0-Führung haben sich HSV-Kapitän Alex Thiele und seine Mitstreiter am vergangenen Sonntag gegen die Reserve des Zweitligisten MSV Duisbug doch noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Am Ende stand es 2:2 und hätte um ein Haar sogar noch völlig schief gehen können. “Natürlich hätten wir dieses Spiel gewinnen können, so eine Führung lasse ich mir doch nicht mehr wegnehmen. Aber nach dem Anschlusstreffer herrschte bei uns ein heilloses Durcheinander, das war wie ein Hühnerhaufen. Jeder versuchte und rannte, aber der Plan und die Ordnung gingen völlig verloren”, kritisierte Trainer Moors den Auftritt der Mannschaft ab Mitte der zweiten Halbzeit.

Einige der im Kampf um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld besonders wertvollen Punkte müssen nun also in den nächsten beiden Auswärtsspielen geholt werden. Drei davon möglichst schon am Gründonnerstag, den 01.04.2010. Dann ist die HSV um 19.00 Uhr zum Nachholspiel des 22. Spieltages bei der ETB SW Essen im Stadion Uhlenkrug zu Gast.

“Der ETB empfängt die Hammer SpVg und peilt den dritten Sieg in Folge an”, ließ der Gastgeber in dieser Woche via Twitter wissen. Das Selbstbewusstsein der Deutschen Pokalmeisters von 1959 ist dabei durchaus gerechtfertig, denn aus den vier Partien im März holten die Essener beachtliche sieben Punkte. Das erste Spiel des Jahres 2010 gegen den Tabellenzweiten Germania Windeck ging noch mit 1:2 verloren. Drei Tage später folgte ein 1:1-Unentschieden bei Alemannia Aachen II. Richtig in Fahrt war der ETB dann eine Woche später bei der Westfalia Herne, die mit 4:0 abgefertigt wurde. Am vergangenen Spieltag bestätigte der ETB seinen derzeit guten Lauf und schoss die SSVg Velbert mit 3:0 aus dem Stadion Uhlenkrug.

ETB-Trainer Dirk Helmig zum Spiel: “Nach dem 1:0 hatte Velbert im Mittelfeld Überzahl und wir Schwierigkeiten zuzumachen. In der zweiten Hälfte habe ich im Mittelfeld auf Doppel-Sechs umgestellt und so mehr Stabilität in unser Spiel gebracht. Toll, wie cool Ramiz Pasiov sein Tor gemacht hat. Der Junge ist erst 22 Jahre alt. Aufgrund der zweiten Hälfte haben wir das Spiel verdient gewonnen.”

Mit 40 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz schnuppert der ETB nun durchaus an den Aufstiegsplätzen, zumal die Essener noch ein Spiel weniger auf dem Konto haben als die Konkurrenz. Die Favoritenrolle ist damit am Donnerstag vergeben, und auf die HSV kommt ein hartes Stück Arbeit zu. Soll es zu keiner Wiederholung der 0:1-Niederlage im Hinspiel kommen, so müssen nicht nur die bestens harmonierenden Angreifer Martin Setzke und Sebastian Westerhoff konsequent bewacht und eingeengt werden. Auch Mittelfeld und Sturm der HSV müssen ihren Teil beitragen und den Gastgeber bereits fernab vom eigenen Tor beschäftigen. Vor einer besonders harten Nuss stehen dabei die Angreifer der HSV, denn mit lediglich 20 Gegentreffern stellt der ETB in dieser Saison die effektivste Defensive der Liga.

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