- Veröffentlichung
- 11.10.2010
- Autor
- derTrainer
- Spieltag
- 9
- Name
- Kreisliga C Gruppe 3
VfR Krefeld 2 gegen Adler Nierst 2 endet unverdient 4:3 …
Mehr als einfaches Pech
Wer vergangene Sonntag brachte mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen mehr als gutes Fußballwetter mit sich. Doch sieht man dies als glücklich, so war die Fußballpartie unserer Zweiten zum „Mäusemelken“.
Die ersten 25 Minuten des Spiel waren auf beiden Seiten ausgeglichen mit guten Torchancen versehen und brachten beide Teams auf Touren. Die Jungs vom Kullenberg hatten hervorragende Torchancen, doch wollte der Ball einfach nicht in den Kasten des Gegners. Der VfR Krefeld hingegen erhielt nach der 30. Minute zweimal nach individuellen Fehlern ihre Chancen und nutzte diese auch. So ging der Adler mit einem 2:0 Rückstand in die Halbzeit.
Nach einer aufbauenden Ansprache von Trainer Sven Wähnke kam die Nierster Elf noch stärker als zuvor auf den Platz zurück. Bereits in den ersten weiteren 10 Minuten spielten unsere Jungs mit Druck und brachten das gegnerische Tor etliche Male schwer in Gefahr. Doch jeder Versuch scheiterte mit einer satten Portion Pech. Nach einem weiten Ball aus der gegnerischen Abwehr schaffte es ein vorne allein stehen gelassener Stürmer des VfR auch noch an unserem Libero Tobias Hülbüsch vorbei und ließ unseren Torwart Daniel Hermann mit einem Lupfer zur 3:0 Führung schlecht aussehen.
Doch erstaunlicherweise ließ sich die Zweite des Adlers davon nicht beeindrucken und kämpfte weiter um jeden Ball. So brachte Dominique Dodo d’Avis einen weiten Ball nach vorne, wo unser Mann mit der „6“ in der 70. Minute den Anschlusstreffer am gegnerischen Torhüter vorbei ins Netz einschob. Nur wenige Minuten später brachte wieder Dodo d’Avis einen Steilpass in unsere Spitze, wo der Ball ins untere Eck des VfR versenkt wurde. Nun stand es nur noch 3:2 und es waren noch knappe 20 Minuten zu spielen. Die Krefelder merkten, dass Nierst nun brandgefährlich war und mussten versuchen gegenzuhalten. In einem schnellen Konter vom VfR ging Verteidiger Vincenzo Di Noto etwas ungestüm an den Mann und verschaffte den Gegnern damit einen Freistoß direkt vorm eigenen 16er. Spontantorhüter Daniel Hermann stellte die Mauer, doch achtete zu wenig auf die eigene Torwartecke, was auch der Krefelder Schütze erkannte und ausnutzte. So stand es 15 Minuten vor Schluss plötzlich 4:2 für den VfR Krefeld und Nierst musste Gas geben.
Der Adler machte das Spiel auf und verlagerte das Spiel nach vorne. Immer wieder brachten gute Spielzüge und Chancen das gegnerische Tor in Gefahr doch war uns der Ball wohl einfach nicht gut gesinnt. Der VfR versuchte nun auf Zeit zu spielen, doch ließ der Unparteiische dies nicht zu. Er schickte einen schon vorbelasteten Spieler des VfR mit Gelb-Rot vom Platz und ahndete immer wieder das Zeitspiel mit Gelb. Die letzten Minuten des Spiels sah es fast so aus als würde der VfR mit 8 Verteidigern und einem Stürmer spielen, da unsere Jungs ihnen einfach keine Chance mehr zum kontern gaben. Kurz vor Ende des Spiels brachte Stürmer Christoph Fischer dann noch einen weiten Einwurf in den 16er des VfR Krefeld, wo Verteidiger Markus Reiners den Ball mit einem Fallrückzieher aus der Luft nahm und im Netz der Krefelder versenkte. Der Adler wollte nun nach diesem schönen Treffer den Ausgleich haben und konnte in den letzten Sekunden auch noch 2-3 gute Züge aufs Tor bringen, doch reichte hier das Glück und die Zeit leider nicht mehr aus. Das Spiel endete beim Tabellen-Zweiten daher mit 4:3.
Fazit: Wenn man Torchancen statt Tore zählen würde, wäre der Adler mit Längen als Sieger vom Platz gegangen, doch lag das Glück am vergangenen Sonntag ganz einfach auf der Seite der Krefelder! Das Team aus Nierst musste schmerzhaft lernen, dass man nur mit der dazugehörigen Portion Glück Tore erzielt, doch weiß nun auch der VfR Krefeld, dass die Mannschaft vom Kullenberg nicht zu unterschätzen ist. Unsere Jungens haben gekämpft und gezeigt, was Fußball spielen bedeutet. Man sieht sich im Rückspiel wieder und wird sich dort die 3 Punkte zurück holen.
(11.10.2010, M. Reiners)




Meiner Meinung nach,hat der VFR-Krefeld sich soviele chancen erarbeitet,das spiel hätte gut und gerne auch 14:1 ausgehen können.Denn die Treffer von euch sind nur dadurch erzielt worden,weil der VFR einen feldspieler im Tor hatte.Ich denke der Herr Wähnke möchte das Spiel schön reden um seine Position als Trainer nicht zu schwäschen. Markus Hoff
Hallo Sportsfreunde! Also ich habe auch das ganze Spiel gesehen. Der Bericht ist schon sehr einseitig geschrieben. Und das es am Ende nochmal spannend wurde. lag ja wohl auch daran das aus unerfindlichen Gründen der Schiri 11min hat nachspielen lassen, aber sorry das wurde ja im Bericht nicht erwähnt. Habe ich so in der Form noch nie erlebt. Aber Nierst hat schon gut gekämpft, doch alleine der Rasensportler Marco.S vergab 5x Hundertprozentige, als er immer alleine auf den Torwart lief, aber den Ball nie unterbrachte und meiner Meinung nach hätte der VfR zur Pause schon mit 5 – 6 Toren Unterschied führen müssen. Aber das ist doch schön, jeder sieht das anders und so beschäftigen wir uns immer wieder mit unserem Lieblingssport Fussball. Mit sportlichen Grüßen Helge Rother
Mein Gott. Tatsache ist doch das Adler verloren und VfR gewonnen hat. Meiner Meinung nach hätten die Adler das LOCKER gewinnen können, haben sie aber nicht. Aber ein Endstand von 14:1, wie oben von jemandem erwähnt, ist totaler quatsch. Dass der VfR zu Halbzeit mit 5 oder 6 Toren hätte führen müssen ist genauso falsch. Der VfR kann eher froh sein, dass sie es nicht verloren haben. Freuen wir uns auf das Rückspiel.
Genau, freuen wir uns aufs Rückspiel :–)
PS: Die 11 Minuten (nach meiner Uhr warens zwar nur 6 Minuten) kamen durch das unötige Zeitspiel zustande. Aus diesem Grund wurde auch ein Spieler von Euch mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt.
Nun hab ich mich nur wegen dieser Diskussion hier auch einmal angemeldet…
Der Bericht ist in erster Linie für die Veröffentlichung auf der Seite des Adler Nierst gedacht. Daher könnte er für einige Leuten seinseitig aussehen, doch gehen dadurch keine Tatsachen unter. Beide Mannschaften hatten ihre Torchancen, doch waren diese auf der Seite der Nierster vor allem in der zweiten Halbzeit mehr vertreten. Außer die beiden gefallenen Tore in 2. Halbzeit gab es höchstens noch 2-3 Aktionen, die aber nicht bis vor das Nierster Tor kamen.
In ein paar kurzen Unterhaltungen mit den Krefelder Spielern auf dem Platz hatten sogar eigene Spieler des VfR die Meinung, dass man sich über einen Sieg des Adlers nicht hätte wundern brauchen und sie echt überrascht sind, was ein Kämpferherz in den Nierstern steckt. Bedenkt man die Leistung der Mannschaft in den letzten Jahren, so hat man mittlerweile einen von Grund auf neu geschaffenen ernst zu nehmenden Gegner aus Nierst vor sich stehen. Sechs der sieben verlorenen Spiele des Adlers sind nur knapp an den Gegner abgegeben worden und da heißt es nun die Rückrunde abzuwarten. Denn es gibt viel Potential in der jungen Adler-Truppe, was von Woche zu Woche mehr genutzt und gefördert wird…
Also bis dahin mit sportlichen Grüßen, Markus Reiners