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Veröffentlichung
07.02.2011
Autor
manni

Spieltag
16
Name
Kreisliga B Gruppe 2
Region
Kempen-Krefeld
Federation
Fußballverband Niederrhein e.V.

TuS St. Hubert spielt schwach und gewinnt dennoch verdient!

1 : 2 (1 : 0)
862?1267124288 DJK TuS St. Hubert 1889 II (Herren)
Aufstellung Gast
  • Simon Pawlik - Jakob Midor, Tobias Mormels, Carsten Wiencke - Tim Simon, Marcel Bruckes, Niklas Riehn, Aman Abu-Khatir (76.,Christian Schulze) - Sven Hillner - Niklas Thiemann, Jens Millack (75.,Markus Küppers)
Torschützen Heim
  • ?
Torschützen Gast
  • 1:1 Jakob Midor 65. Minute
  • 1:2 Aman Abu-Khatir 68. Minute

Bei diesmal arktischen Temperaturen musste unsere Zwote ungewohnt früh in die Rückrunde starten und dazu in der Krefelder Provinz gegen Paschaspor antreten. Beim Nachholspiel musste Coach Gerber auf eine ganze Reihe Stammkräfte verzichten, darunter auch Kapitän Martin Rother. Trotzdem schaffte er es eine schlagkräftige Truppe aufzubieten, die sich aber erst im weiteren Verlauf des Spiels besser zurechtfand und einige Zeit brauchte um auf Betriebstemperatur zu kommen. Ganz anders der Schiedsrichter bei dem schon vor Spielbeginn feststand, dass er eine sehr gute Note bekommt, da er durch sein „kurzärmeliges“ Auftreten den „harte Burschen-Wettstreit“ bereits im Vorfeld klar für sich entschied. Abstriche gab es lediglich für die Handschuhe, welche eine glatte „1“ verhinderten. Auf dem kleinen Platz übernahmen zunächst die Gastgeber das Ruder und spielten immer wieder lange Bälle nach vorne, wobei sie aus jeder Lage den Abschluss suchten. Die Männer vom Kendel rannten zunächst nur hinterher und waren bemüht ein Spiel aufzubauen. Dabei machte vor allem Neuzugang und „Bloodsport-Fan“ Aman Abu-Khatir eine unglückliche Figur, der seinem Vorbild Jean Claude van Damme in jenem Film nacheiferte, welcher im finalen Kampf mit seinem Widersacher Chong Li gänzlich ohne Augenlicht auskam und diesen besiegte. Schnell sah er jedoch ein, dass die Fehlpassquote mit Augeneinsatz deutlich geringer ausfiel. Jakob Midor, der Abu-Khatir während des Spiels mit Kontaktlinsen aushalf, übersah nach einer Viertelstunde leider einen gegnerischen Stürmer als er einen Rückpass spielte, welchen dieser eiskalt zur Führung nutzte. St. Hubert tat sich schwer und kam zwar zweimal gefährlich vor das gegnerische Tor, konnte die Aktionen aber nicht abschließen. Die größte Chance gab es dann auch eher durch einen Zufall, als Niklas Riehn aus der zweiten Reihe mit einem Kunstschuss das Lattenkreuz traf. Mehr zeigten die Gäste zunächst nicht und hofften auf Abschnitt zwei. Da musste man zunächst eine Schrecksekunde überstehen, denn kaum aus der Kabine gekommen, hatten die Hausherren die große Chance auf 2:0 zu erhöhen, doch glücklicherweise ging der Ball am Tor vorbei. Danach kippte das Spiel. Nun gaben die Gäste den Ton an und wären fast mit der ersten Offensivaktion zum Erfolg gekommen. Eine Flanke von Carsten Wiencke senkte sich gefährlich Richtung Tor, der Keeper brachte im letzten Moment seine Finger hinter den Ball und Niklas Thiemann schaffte es den Ball aus kurzer Distanz neben das Tor zu setzen. Die nächste Aktion brachte, dann aber schon den gewünschten Erfolg. Paschaspor arbeitete jetzt nicht mehr so geschlossen nach hinten und nach Flanke von Sven Hillner köpfte der nach vorne geschlichene Jakob Midor den Ball gegen die Laufrichtung des Keepers schön hinter die Linie. Der Ausgleich. Mit dem nächsten Angriff gelang dann sogar die Führung. Tim Simon spielte den Ball in die Gasse auf den durchstartenden Niklas Thiemann und der flankte nach links auf Aman Abu-Khatir, der den Ball sehenswert und direkt gegen den Innenpfosten ins Tor schoss. Das Spiel war gekippt. Paschaspor war bedient und dezimierte sich wenig später selber, nachdem ein Spieler nachtrat und zurecht mit „Rot“ vom Platz gestellt wurde. Für die Gäste ergaben sich nun einige Kontergelegenheiten, wobei der andere Neuzugang Sven Hillner mit einem Heber aus zwanzig Metern leider wenig Erfolg hatte. Nach schöner Vorarbeit von Christian Schulze, der wie ein „junges Reh“ graziös durch den Strafraum lief und einfach nicht zu fangen war, bekam erneut Hillner den Ball, dessen Schuss in den Winkel, der Keeper der Hausherren mit einem starken Reflex entschärfte. Am Ende gewannen die Gäste mit einer geschlossenen Leistung verdient und konnten ihrem Trainer damit ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk machen.

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