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Verein
Hilal-Maroc Bergheim
Veröffentlichung
16.07.2010
Autor
Amateurfussball-KreisRheinErft

trafema.de-Interview: Top-Stürmer Cengiz Can, Neuzugang bei Hilal Maroc Bergheim, im Gespräch

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Seit kanpp zwei Wochen ist es offiziell, Top-Torjäger Cengiz Can geht künftig für den Landesligisten Hilal Maroc Bergheim auf Torejagd.

(Foto: Cengiz Can trägt künftig das Trikot von Hilal Maroc Bergheim)

Bereits in seinem ersten Jahr bei den Senioren erzielte Can 31 Tore für Türkspor Bergheim, jedoch war der Vollblut-Stümer zu dieser Zeit erst 17 Jahre alt und hätte noch in der A-Jugned spielen dürfen.
Nach einem halben Jahr bei Düren 99 wechselte der heute 25-jährige Can zu Borussia Freialdenhoven in die Verbandsliga und markierte dort in der Rückrunde sagenhafte 17 Tore.
Dadurch wurde wiederrum Borussia Mönchengladbachs Trainer Jupp Heynckes auf Cengiz Can aufmerksam und verpflichtete den in Düren geborenen Torjäger. Als jedoch kurze Zeit später ein neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach verpflichtet wurde, waren auch Can´s Tage im Profikader schnell vorbei und er musste bei der U23 in der Regionalliga spielen.

Vergangene Saison trug Cengiz Can das Trikot vom NRW-Ligisten SC Fortuna Köln und war dort der absolute Publikumsliebling. Im trafema.de-Interview spricht der 25-jährige u.a. über seinen Wechsel zu Hilal Maroc Bergheim.

Redaktion:
Cengiz, seit knapp zwei Wochen bist Du beim Landesligisten Hilal Maroc Bergheim aktiv. Wie ist der Wechsel vom NRW-Ligisten SC Fortuna Köln in die Landesliga zu Hilal Maroc Bergheim zu Stande gekommen.

Cengiz Can:
Zunächst einmal möchte ich betonen, daß ich mich bei Fortuna Köln sehr wohl gefühlt habe. Mit meinen Mansnchaftskameraden haben ich mich immer super verstanden und auch zu den tollen Fans der Fortuna hatte ich ein nicht alltägliches Verhältnis. Leider konnten der Verein und ich uns nicht auf einen neuen Vertrag einigen, was ich immer noch sehr schade finde, da ich gerne weiter für die Fortuna gespielt hätte. Dann Mohamed Hanarfi (Präsident Hilal Maroc Bergheim) und mein Schwager Lukas Podolski auf mich zu und es fanden erste Gespräche bezüglich eines Wechsels zu Hilal Maroc statt. Eine große Rolle hat auch meine Familie gespielt, da ich ja soweiso in Bergheim wohne.



Redaktion:
Welche Ziele hast Du mit deinem neuen Verein?

Cengiz Can: Zunächst ist es mir wichtig verletzungsfrei durch die Vorbereitung und die zahlreichen Testspiele zu kommen, damit ich körperlich topfit in die Saison starten kann. In der Meisterschaft wollen wir natürlich gut abschneiden, d.h. einen der ersten beiden Plätze erreichen, die zum Aufstieg in die Mittelrheinliga führen.



Redaktion:
Bist Du gut von deinen neuen Mitspielern in die Mannschaft aufgenommen worden?

Cengiz Can:
Ich bin ein Team-Spieler, von daher denke ich werden wir da keine Schwierigkeiten haben. Ich habe bereits bei einem Turnier mitgespielt, da lief es schon prima. Aber meine Mannschaftskollegen müssen sich auch darüber im klaren sein, daß wir nur als Team erfolgreich Fußball spielen können. Wir sind elf Spieler auf dem Platz nicht nur ein Cengiz Can.



Redaktion:
Siehst Du deine Rolle innerhalb der Mannschaft nur als Stürmer an, oder möchtest Du dem Team auch mit deiner Erfahrung, die Du bei Borussia Mönchengladbach II in der Regionalliga und bei Fortuna Köln in der NRW-Liga sammeln kontest weiterhelfen?

Cengiz Can:
Natürlich hat man mich in erster Linie verpflichtet, um Tore zu schiessen. Das ist nun mal so als Stürmer, daran muss auch ich mich messen lassen. Aber ich möchte dem Team sicherlich auch mit meiner Erfahrung, die ich bei höherklassigen Vereinen sammeln konnte, weiterhelfen.



Redaktion:
Bei Fortuna Köln wurdest Du, aufgrund deiner zahlreiche Tore und deiner Nähe zu den Fans, schnell zum Publikumsliebling. Glaubst Du, diese Rolle kannst Du auch bei Hilal Maroc Bergheim einnehmen?

Cengiz Can:
Ich glaube schon, daß dies passieren könnte. Die Fans von Hilal Maroc Bergheim lieben den Fussball und ich denke sie werden meine Art wie ich ich Fussball spiele, nämlich Rennen bis zum umfallen, zu schätzen wissen.



Redaktion:
Gibt es etwas, z.b. ein Spiel oder einen besonderen Moment aus deiner Zeit bei Fortuna Köln, woran Du dich besonders gern erinnerst?

Cengiz Can:
Ja, da gibt es einiges. Zunächst natürlich das tolle Verhältnis und die Nähe zu den Fans. Das war einfach einmalig, das waren wirklich allesamt klasse Jungs. Auch die Fahrten zu den Auswärtsspielen waren immer klasse, vorallem natürlich wenn wir mit einem Sieg nach Hause gefahren sind und anschliessend im Vereinsheim noch ein Bierchen trinken und ein wenig feiern konnten. Ich betone aber, daß es bei mir auch wirklich immer nur ein Bierchen war.



Redaktion:
Durch deine Zeit bei Borussia Mönchengladbach II und bei Fortuna Köln hast Du Dir ohne Zweifel einen Namen im höherklassigen Amateurfussball gemacht. Glaubst Du, deine Gegenspieler in der Lanadesliga werden gegen Dich besonders motiviert in die Spiele gehen?

Cengiz Can:
Das glaube ich schon. Ich habe Respekt vor jedem Menschen und somit auch vor jedem meiner Gegenspieler. Aber ich werde genauso wie bisher, versuchen mit Einsatz und viel Kampf auf dem Platz die passende Antwort zu geben. Ich glaube mit Einsatz und Kampf kann man einiges erreichen, auf dem Fußballplatz und auch im wahren Leben.



Redaktion:
Mit Konrad Czarnetzki hast Du nun einen sehr ambitionierten Trainer. Welchen Eindruck hast Du von Konrad Czarnetzki?

Cengiz Can:
Ich haben ein guten Eindruck vom Konni, er ist wirklich ein klasse Trainer und Mensch. Wir waren sogar privat schon das ein oder andere Mal gemeinsam zu Essen.



Redaktion:
Abschliessend eine letzte Frage, hast Du dir ein Ziel gesetzt, wieviele Tore Du kommende Saison in der Landesliga erzielen möchtest?

Cengiz Can:
Ja, das habe ich. Aber das werde ich nicht verraten und für mich behalten. Eins kann ich allerdings versprechen, ein Tor werde ich mindestens schiessen.



Redaktion:
Cengiz, wir bedanken uns bei Dir, daß Du dir die zeit für das Interview genommen hast und wünschen Dir und deiner Familie weiterhin alles Gute.

Cengiz Can:
Danke, Euch ebenfalls alles Gute.

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