- Veröffentlichung
- 16.11.2010
- Autor
- 10Plus
- Name
- Landesliga Gruppe 3
- Area name
- Niederrhein
- Federation
- Fußballverband Niederrhein e.V.
SpVg. Schonnebeck unterliegt SV Adler Osterfeld!
- Aufstellung Gast
- Brecht – Altenkamp, Hopp, Rolnik, Peschka – Kirchmayer, Moosariparambil, Jasberg, Nagel, Suelmann – Dahmann
- Torschützen Heim
- 1:0 Terwiel (87.)
Alles wie gehabt. 24 Punkte nach 14 Spieltagen. Die Punktausbeute ist exakt die gleiche wie vor einem Jahr. Übrigens an gleicher Stelle. Damals wie heute reiste die Tönnies-Elf mit einer Niederlage im Gepäck aus dem Waldstadion Rothebusch nach Hause. Im letzten November war der siegreiche Gegner der spätere Aufsteiger RW Oberhausen U23. Nach großem Kampf unterlag man mit 1:2. Auch diesmal wurde großer Kampfgeist an den Tag gelegt. Wieder ohne Erfolg. Osterfeld siegte 1:0.
Immer wenn es gilt entscheidend Boden auf die Tabellenspitze gut zu machen, vielleicht doch noch mal oben anzugreifen, versagen anscheinend die Nerven. Oder ist es eine Frage von mangelnder Qualität? Um in der oberen Tabellenhälfte munter mitzuspielen reicht es auch in diesem Jahr wohlmöglich, für mehr aber auch nicht. Ernüchternde Erkenntnis nach zuvor drei Siegen in Folge.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Auf tiefem Boden war es von Beginn an eine ausgeglichene Partie mit etlichen Torraumszenen hüben wie drüben. Eine rote Karte für Adlers Thorsten Jablonski sorgte für numerische Überlegenheit ab der 73. Minute. Genau 180 Sekunden lang. Der Protest auf Osterfelder Seite nach dem Platzverweis ließ es erahnen. Trainer Dirk Tönnies rief noch mahnend seiner Elf zu: „Gibt dem Schiri keine Möglichkeit auf eine Konzessions-Entscheidung!“ Und da war es auch schon passiert. Wieder dezimiert sich die Truppe selbst. Auch hier also nichts Neues.
Bei zehn gegen zehn entwickelte sich die Begegnung zum offenen Schlagabtausch. Mangelnde Standfestigkeit auf rutschigem Boden in der Vorwärtsbewegung leitete dann das Tor des Tages ein. 1:0 durch Dennis Terwiel. Nicht ganz unverdient, vergleicht man die Qualität der einzelnen Torchancen.
„Der Truppe kann ich gar keinen Vorwurf machen. Die Einstellung stimmte wieder. Letztendlich fehlt uns aber die individuelle Stärke, um so ein enges Spiel für uns zu entscheiden“, resümierte Dirk Tönnies.
Leichter wird’s nach der nun folgenden zweiwöchigen Spielpause allerdings nicht. Zunächst wartet der FC Kray, dann kommt Rellinghausen und zum Jahresabschluss vor der Winterpause der Cronenberger SC. Allesamt Teams aus der oberen Tabellenregion. Gegen die man irrsinnigerweise bisher besser aussieht als gegen Teams von unten. „Für unsere Mannschaft ist jedes Spiel wie ein Pokalspiel. Sie ist immer für eine Überraschung gut, egal ob positiv oder negativ“, urteilte der erste Vorsitzende Tobias Tenberken.
Quelle: www.sv-schonnebeck.com



