- Veröffentlichung
- 22.03.2010
- Autor
- Oswaldo
- Name
- Landesliga Gruppe 2
- Area name
- Niederrhein
- Federation
- Fußballverband Niederrhein e.V.
Rheydter SV mit toller Leistung bei Grevenbroich-Süd! (Bilder)
- Aufstellung Heim
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- Aufstellung Gast
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- Torschützen Gast
- 0:1 Puciz
- 0:2 Kastrati
O-Ton Rheytder SV:
Trotz großer Verletzungssorgen bot der Spö beim 1. FC Grevenbroich-Süd eine Klasse-Leistung und siegte vollkommen verdient mit 2:0. Bei “Fritz-Walter-Wetter” im Grevenbroicher Südstadion erzielten Michel Anthony und der eingewechselte Xhevat “Memo” Kastrati die Tore für den Spielverein. Torwart Peter Dreßen hielt einen umstrittenen Handelfmeter. Ein völlig durchnäßter, aber hochzufriedener Damir Knezovic meinte nach dem Schlußpfiff: “Endlich sind wir mal für eine gute Leistung belohnt worden. Kompliment an meine Mannschaft! Der Sieg war absolut verdient.”
Von Anfang an hatte der Spö das Spiel bei strömendem Regen klar im Griff und wirkte besser sortiert als die Gastgeber aus Grevenbroich-Neuenhausen. Klare Torchancen ergaben sich jedoch zunächst nicht. Das änderte sich in der 24. Minute schlagartig. Mit der bis dato schönsten Kombination des Spieles gelang dem RSV ein sehenswerter Treffer.
Daniel Puzic, Dimitri Zancacidi und Michel Anthony zauberten eine tolle Kombination auf den Rasen. Michel Anthony zog nach einem Doppelpaß mit Daniel Puciz aus halblinks ab und traf mit einem trockenen Schuß in die linke, untere Ecke. Ein herrlich herausgespielter Treffer! Der RSV blieb am Drücker und kombinierte munter weiter. FC-Süd-Coach Thomas Bahr war sichtlich unzufrieden und wechselte bereits nach 35 Minuten aus. Drei Minuten später dann die nächste Schrecksekunde für Thomas Bahr: Ali Kamara traf nur die Querlatte des Grevenbroicher Gebälks, den Abpraller konnte Süd-Torwart Jesko Rehers mit letztem Einsatz klären. Der RSV hätte gut und gerne mit 2:0 in die Pause gehen können.
Wer nach dem Seitenwechsel stürmische Gastgeber erwartet hatte, sah sich getäuscht. Auch im 2. Durchgang blieb der RSV spielbestimmend, doch die Gastgeber waren jetzt etwas engagierter als vor der Pause. Doch ein erneut glänzend aufgelegter Peter Dreßen erwies sich einmal mehr als sicherer Rückhalt. Die Gastgeber versuchten es mit hohen Bällen, die in den Strafraum geschlagen wurden, doch diese waren eine sichere Beute des Rheydter Keepers.
In der 75. Minute zeigte Schiedsrichter Gerrit Wiesner zum Entsetzen der Rheydter auf den Elfmeterpunkt – er wollte ein Handspiel gesehen haben. Timo Gennuso lief an, doch Peter Dreßen parierte glänzend. “Ausgleichende Gerechtigkeit”, meinten die trotz strömenden Regens mitgereisten Rheydter Zuschauer. Das konnte man durchaus so sehen. Die Moral der Gastgeber schien angeknackst.
Damir Knezovic brachte nun für den erschöpften Rainer Hoffmann, der wie alle Spieler auf schwerem Geläuf ein großes Laufpensum absolviert hatte, Joker Xhevat “Memo” Kastrati, der schon in Nettetal eine Minute nach der Einwechselung getroffen hatte. Als just zu dieser Minute die Kunde von Hamburgs 1:0 gegen Schalke durch Ruud van Nistelroy erreichte, meinte jemand auf der Rheydter Bank: “Memo ist unser Ruud!”
Und genauso kam es. Peter Dreßens langer Abschlag gegen aufgerückte Gastgeber erreichte Kastrati. Der schnappte sich kurz hinter der Mittellinie den Ball und lief mit dem Ball bis in den Strafraum. Aus spitzem Winkel zog Kastrati ab und ließ Jesko Rehers im Tor der Gastgeber keine Chance (80.). Das war die Entscheidung – Kastrati wurde unter einer Jubeltraube von von allen Spielern incl. Auswechselspielern begraben. Für den überragenden Dimitri Zankacidi brachte Knezovic in den Schlußminuten noch den Neuzugang Recep Kaya. Mit großem Einsatz brachte der RSV den Vorsprung sicher über die Runden.
FC-Trainer Thomas Bahr (Foto) gratulierte nach der Partie fair: “Völlig verdienter Sieg für den Spö. Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns im Abstiegskampf. Dem Spielverein wünsche ich alles Gute und drücke die Daumen, dass er genau wie wir den Klassenerhalt schafft.”
Quelle: www.rheydter-sv.de



