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Veröffentlichung
28.10.2010
Autor
10Plus

Name
Kreisliga A

Preussen siegen im Topspiel der Bezirksliga Gruppe 5 gegen SuS Krefeld!

1 : 3 (0 : 2)
379?1267125037 KTSV Preussen Krefeld (Herren)
Aufstellung Gast
  • Thomas Wilbers, Giuseppe Somma, Christopher Lindenau, Marco Träger, Giulio Wies, Alexandros Triantafillidis-C- (80. Salvatore Somma), Tobias Marseille (75.Jonas Schüler), Naldo Franke, Kai Rietz (87. Ercan Yilmaz), Burhan Sahin, Ingo Sommer.
Torschützen Gast
  • 0:1 Sommer
  • 0:2 Sahin (FE)
  • 1:3 Sahin

Am 11. Spieltag der Bezirksliga, Gruppe 5, empfing der Tabellen Sechste, SuS 08 Krefeld, den Tabellen Dritten aus der Rheinstadt … ein Derby mit Brisanz, in dem der Ex-Coach der Preussen seine Spiel-Sportler gerne weiter im Aufwind gesehen hätte und die leicht schwächelnden Gäste dringend ein Erfolgserlebnis brauchten. Würden derzeit die Bäume nicht deutlich die Farbe wechseln, hätte man meinen können es wäre April. Was für ein Sauwetter! Pünktlich zum Anpfiff knallte Petrus einen Hagelschauer raus, als wollte er den ganzen Laden vereisen. Glücklicherweise gabs aber auch bei SuS heiße Wurst und Glühwein …

… und auf dem Rasen einen Super-Kick mit Temperaturen sehr deutlich über der Vereisungsgrenze … das ließ sich richtig gut an … da wurde einem warm ums Herz, als der Preussensturm bereits in der 7. Spielminute mit Donnerhall im Gehäuse des konsternierten Gegners einschlug. Ingo Sommer hatte es vorgezogen im 16-er nicht quer zu legen, sondern das Ding selbst zu machen. Er scheiterte zunächst an der gegnerischen Abwehr, nutzte dann aber konsequent den Abpraller zum 0:1 … Stürmerglück!

Zwar versuchte „Spiel und Sport“ seinem Namen alle Ehre zu machen und guten Sport zu spielen, allerdings wurden ihre Bemühungen immer wieder durch die kämpferisch starken und immer besser ins Spiel kommenden Preussen zunichte gemacht. Besonders der Topstürmer der SuS, Brian Günther, hatte heute nicht viel zu lachen … er wurde von seinem Bewacher Giulio Wies weitestgehend ausgeschaltet. Und was sonst so durchkam im preussischen Strafraum, wurde vom sehr präsenten Abwehrtrio Marco Träger, Giuseppe Somma und Chris Lindenau abgefangen … Chris gebührt an dieser Stelle ein riesen Lob … mit dem, was du heute da hinten weggebügelt hast, hast du dich sowas von empfohlen, Junge, … Klasse!

Und so war es gegen die zwar fightenden aber uneffektiven Spiel-Sportler zwar nicht selbstverständlich aber folgerichtig, dass in der 23. Spielminute das 0:2 für den KTSV fiel: Burhan-der Unwiderstehliche-Sahin war in der 22-ten im Sechszehner von den Füssen geholt worden … ein Pfiff, Proteste der heimischen Fans, während Burhan sich mit Tunnelblick das Leder auf dem Punkt zurechtlegt … Ball freigegeben … präzise und trocken verwandelt. Nur vier Minuten später hatte Ingo Sommer den dritten Treffer für die Preussen auf dem Fuß und in der 40-ten gar den vierten, nach Traumpass von Naldo Franke, den Ingo versuchte per Fallrückzieher zu vollenden … sah geil aus, aber leider vergeigt. Und Naldo, der machte nach langer Verletzungspause über 90 Minuten ein solides Spiel. Ich kann‘s kaum erwarten, unser Mittelfeldjuwel wieder bei 100 Prozent zu sehen.

Mit 0:2 gings dann auch in die zweite Hälfte. Die Sonne war mittlerweile durchgebrochen, schien zunächst aber eher den Spiel-Sportlern aus dem Po, die nun alles daran setzten, den Rückstand wett zu machen und eine drohende Blamage abzuwenden. Ihr druckvoller Auftritt zu Beginn der zweiten Halbzeit sollte dann auch in der 55. Spielminute belohnt werden, als sie zum 1:2 trafen … dabei sah die gesamte Spielanlage der Preussen gar nicht gut aus und es ging ein Raunen durch die Reihen der Fans vom Appellweg, „ … nicht dass die jetzt wieder einbrechen …!“, begleitet von deutlichen Worten des Trainers, die Löcher im Mittelfeld zu stopfen … die immer wieder aufbrechende Krankheit der Preussen!

Doch anders als in den letzten Spielen, stimmte heute die Moral und es gelang den Jungs sich immer wieder aus der stärker werdenden Umklammerung des Gegners zu lösen und spielbestimmende Akzente zu setzen … einen davon in der 64-ten, als Kai Rietz, der von Spiel zu Spiel stärker wird, sich auf halbrechter Position im 16-er des Gegners festbeißt, im Zweikampf zu Fall kommt, einen Moment auf Elfer zu spekulieren scheint, dann aber mit letztem Einsatz und schon am Boden liegend die Pille auf den im Rückraum herein rauschenden Burhan, unseren Bomber vom Bosporus, spitzelt … der läuft durch die wie ein Scheunentor offene Abwehr des Gastgebers und knallt das Ding unhaltbar unten links rein … das 1:3, das auch den Endstand markierte.

Man kann sicherlich sagen, dass SuS in der zweiten Hälfte mehr Spielanteile hatte, entscheidend für die Preussen war aber, dass sie dennoch die Spiel bestimmende Mannschaft blieben, ihren Vorsprung sogar noch ausbauen konnten und sich hinten keine Blöße mehr gaben. Einfach besser, Jungs.

Quelle: www.preussen-krefeld.com

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