- Veröffentlichung
- 09.03.2010
- Autor
- Oswaldo
- Name
- Bezirksliga Gruppe 4
- Federation
- Fußballverband Niederrhein e.V.
Preussen Krefeld mit herber Schlappe gegen Fischelns Reserve!
- Aufstellung Gast
- Dennis Storm, Frank Löchner, Fabian Füllenbach, Said Achabar, Henrik Ahl (80. Lukas Wieczorek), Giulio Wies, Giuseppe Somma (45.Tobias Marseille, 75. Ercan Yilmaz), Alexandros Triantafillidis -C-, Jonas Schüler, Salvatore Somma, Christian Voss
- Torschützen Gast
- 0:1 Voss (17./FE)
- 2:4 Somma (72./FE)
O-Ton Preussen Krefeld:
Im Derby des Tabellen Dreizehnten gegen den Tabellen Fünften stemmten sich die Südstädter von Beginn an gegen den drohenden Abstieg. Sie hatten mächtig aufgerüstet und ihre Reihen erheblich mit Spielern aus der Ersten verstärkt. Ihnen gegenüber stand eine auf mehreren Positionen Ersatz geschwächte Preussenelf, die ihren Rhythmus nicht fand und folglich nie richtig ins Spiel kam. Dabei kann man dem jungen Ersatztorhüter Dennis Storm keinen Vorwurf machen. Er wirkte noch am stärksten bemüht, seine schläfrige Hintermannschaft anzuspornen, wurde aber zunehmend sich selbst überlassen.
Nur in der ersten viertel Stunde der Partie waren die Rothosen auf Höhe des Geschehens und konnten sich auch sage und schreibe zwei Torchancen erarbeiten:
In der 14. Spielminute war es Jonas Schüler, der in den vergangenen Spielen immer wieder durch eine solide Leistung auf sich aufmerksam machen konnte und dessen Treffer, nach Gestochere im gegnerischen Torraum nicht zählte. Und in der 17-ten blieb dem Schlussmann der Fischelner keine andere Wahl, als gegen den durchgegangenen Salvatore Somma die Notbremse zu ziehen. Den nachfolgenden Elfer verwandelte Christian Voss souverän zum 1:0.
Die Südstädter zeigten sich jedoch unbeeindruckt und erzielten aus einer Serie von drei Ecken den Ausgleich. Dabei kamen zwei scharf geschlagene Eckstöße direkt aufs Tor und der Dritte, der wieder ähnlich erwartet wurde, landete in der 23. Spielminute, zur Überraschung der so „eingelullten" Preussen beim vor dem Strafraum völlig freistehenden Gegner… 1:1
Und dann ging’s Schlag auf Schlag: In der 38-ten löste sich, nach einem Freistoß, ein Fischelner Spieler am schnellsten aus der Abwehrkette … 2:1. In der 40-ten landete eine verunglückte Kopfballabwehr der Rothosen im eigenen Tor … 3:1 und Halbzeitstand. In der 65-ten schlug ein Hammer von einem Freistoß aus 35 m abgezogen im Netz der Preussen ein …4:1. Als sich Fischeln im letzten Drittel der Partie begann von seinen Recken aus der Ersten zu verabschieden, blitzte es bei den Preussen kurz noch einmal auf, und Salvatore Somma, der wieder einmal im Strafraum zu Fall gebracht wurde, erhielt einen Elfer, den er trocken zum 4:2 verwandelte. Genauso trocken reagierten die Südstädter, die einfach mal wieder eine Schüppe drauflegten und in der 85-ten auf 5:2 erhöhten. Mit ihrem letzten Treffer, nur zwei Minuten später, den sie als Abbild der 23. Spielminute landeten, führte der VFR die Preussen dann regelrecht vor … 6:2 Endstand.
Fazit:
Ich habe in eure Gesichter geschaut, als ihr zur zweiten Halbzeit aus der Kabine kamt … von dem Aufbäumen und der Moral, die ihr noch in Kaldenkirchen bewiesen habt, keine Spur… das verlorene Spiel ist nicht das Problem, denn verlorene Spiele sind nicht automatisch auch schlechte Spiele. Aber die Art, wie dieses Spiel verloren wurde, macht nachdenklich. Es passt zu dieser Art, die ich meine, dass ein ausgewechselter Spieler es nicht einmal für nötig befand beim Trainer „abzuklatschen" und stattdessen auf Höhe der Mittellinie das Weite unter der Absperrung hindurch suchte. Da frage ich mich doch, wie manch einer mit seiner eigenen Leistung umgeht?!
Eines aber steht fest: am Dienstag, im Pokal, habt ihr etwas gut zu machen.
Quelle: www.preussen-krefeld.com




Naja hat wohl weniger was mit Einstellung als mehr mit der “Aufstellung” zu tuen, wenn Trainerstab verletzte und offensichtlich kranke Spieler aufs Feld stellt oder diese sogar noch einwechselt und gesunde Spieler weg schickt oder auf der Bank läßt. Was will man dann auch erwarten? Da sollte der Trainer die Schuld mal bei sich selbst suchen , Spieler können dann wenig dafür wenn sie die schwächen anderer ausgleichen müßen und der “normale” Spielablauf dadurch beeinträchtigt wird auch wenn diese Spieler unbedidngt spielen wollen,ist ja normal kann ja jeder verstehen. Das Ergebnis spricht Bände..