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Veröffentlichung
02.11.2010
Autor
Klotto

Spieltag
12
Name
Bezirksliga Gruppe 4
Federation
Fußballverband Niederrhein e.V.

Endspiel gewonnen

2 : 1

Die Partie gegen die Sportfreunde aus Neuwerk war ganz sicher eines der frühesten Endspiele in der Vereinsgeschichte der SG Kaarst. Denn dazu hatte Trainer Dirk Schneider die Begegnung im Vorfeld gemacht. Mehr als zwei Monate hatten seine Schützlinge nicht mehr gewonnen. Umso wichtiger war das 2:1 gegen den direkten Konkurrenten aus Mönchengladbach. „Ich habe dieses Spiel bewusst als Endspiel für uns bezeichnet. Die Reaktion der Mannschaft war da.“

Und das von Beginn an. “Wir haben die etwas widrigen Ascheplatz-Verhältnisse angenommen”, erklärte Schneider, dessen Elf sich mit einem Mix aus langen Bällen und gutem Kurzpassspiel klare Feldvorteile verschaffte. Darüber hinaus vergaßen die Gastgeber zu keiner zeit das kämpferische Element, was bei vielen blutige Knie zur Folge hatte.

Nach einer knappen halben Stunde setzte sich Yasar Kurt über die linke Seite durch und setzt aus dem Halbfeld heraus die Flanke auf Amin Salmi, der seinen Kopfball unhaltbar in den Winkel platzierte. Es war der gerechte Lohn für eine starke Anfangsphase, die bis zur Halbzeitpause ihre Fortsetzung fand. Salmi besaß bis dahin zwei weitere gute Chancen, Marc-Robin Philipp die dritte. Der Mittelfeldspieler verletzte sich kurz vor der Pause nach einem harten Neuwerker Foul schwer, wird mit einer Bänderdehnung einige Wochen ausfallen. Für ihn kam Andreas Pierlings in die Partie, der sich bis zum Schlusspfiff ein Sonderlob des Trainers verdiente. “Andi hat sich bereit erklärt, uns in der Not zu helfen. Ihm fehlt sicher etwas Kraft, aber wie er die Probleme heute auf dem Platz mit seiner Routine gelöst hat, das war schon beachtlich”, betonte Schneider.

Beachtlich war auch das 2:0 nach einer knappen Stunde. Diesmal tankte sich Florian Cronen, bester Spieler auf dem Platz, über die rechte Seite durch und kam zur Flanke. Abnehmer war erneut Salmi, der diesmal mit einem Seitfallzieher traf und auf 2:0 stellte. Ein trügerischer Stand, weshalb die Kaarster auf das 3:0 drängten. Doch nach drei ausgelassenen Situationen kamen die Gäste kurz vor Schluss zum Anschlusstreffer. “Wieder mal ein Stellungsfehler”, meinte Schneider. Doch die SG überstand die Schlussminuten ohne größere Not und sammelte drei immens wichtige Punkte ein. „Ich hoffe, dass wir jetzt eine Serie starten. Pech hatten wir schon genug, es muss wieder aufwärts gehen“, schaut Schneider positiv in die Zukunft.

Mit freundlicher Genehmigung
sg-kaarst-fussball.de

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