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Verein
1. FC Kleve 63/03
Veröffentlichung
28.07.2010
Autor
10Plus

8:1 Tore für Kleve in vier Kurzduellen!

1876

Als Titelverteidiger reiste der 1. FC Kleve zum Blitzturnier beim A-Ligisten SuS Schaag (bei Nettetal). Noch etwas stockend war das Team von Georg Kreß ins Turnier gestartet: Beim 0:0 gegen den Niederrheinligisten 1. FC Viersen konnten sich die Rot-Blauen bei Torhüter Danny Holewa bedanken, dass immerhin ein Punkt heraussprang und vor allem kein Gegentreffer zu beklagen war.

Besser lief es dann im zweiten Auftritt: Gegen die Kicker vom Bezirksligisten TSF Bracht, die kurzfristig für den Regionalligisten Wuppertaler SV Borussia eingesprungen waren, gewann der Vorjahressieger durch zwei tolle Tore von Neuzugang Jonas Kremer mit 2:1, offenbarte aber in der Abwehr nicht nur beim Gegentor Abstimmungsschwierigkeiten.

Zwar ohne Treffer aber mit klar besserem Defensiverhalten trat der FCK beim torlosen Remis gegen den NRW-Ligakonkurrenten Rot-Weiß Essen an: Stabilisierender Faktor in der Hintermannschaft war der etatmäßige Mittelfeldmann Umut Akpinar, der die Abwehr organisierte. Eine Alternative auch für die Meisterschaft? „Sicher ein Möglichkeit“, so Trainer Georg Kreß, „doch eigentlich ist Akki im Mittelfeld viel zu wichtig.“ Der Auftritt gegen RWE gefiel dem Coach insgesamt sehr gut: „Wir haben über 20 Minuten das Spiel bestimmt.“

Nun kam es zum spannenden „Finale“ des Turniers: Vor dem letzten Spiel lag Kleve mit Essen und Viersen, die unmittelbar zuvor Bracht mit 5:0 vom Platz gefegt hatten, punktgleich vorn – einen Sieg gegen SuS Schaag vorausgesetzt. Für den 1. FC Kleve galt es jedoch sieben Tore aufzuholen. Und das Wettschießen bekann gut für die Schwanenstädter: Marek Klimczok, Benedikt Koep und Marius Sowislo stellten mit drei schnellen Toren die Weichen frühzeitig auf Sieg. Jonas Kremer erhöhte mit seinem zweiten Doppelpack des Turnier-Tages auf 5:0, und per Strafstoß ließ Marek Klimczok das 6:0 folgen – es blieben noch sechs Minuten für den Treffer zum Turniersieg, doch eben diesen verhinderte der Schaager Torhüter gegen Klimczoks Elfer.

„Insgesamt geht unser Auftritt absolut in Ordnung“, bilanzierte Georg Kreß, der zudem froh war, dass sich die zunächst schlimm aussehende Verletzung von Thomas Karcz nach Untersuchung im Krankenhaus „nur“ als Blutergüsse und Muskelquetschung herausstellte.

Für Kleve spielten: Holewa, Königs – Sendag, Klemt, Braun, Versteegen, Forster, Beckert – Karcz Akpinar, Mahr, Roemgens, Sowislo, Klimczok, Galster – Koep, Kremer

Endstand:
1. 1. FC Viersen 8:0 8
2. 1. FC Kleve 8:1 8
3. RW Essen 5:0 8
4. SuS Schaag 1:12 3
5. TSF Bracht 1:10 0

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